Hotel Caorle - Venedig

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Hotel Caorle - Venedig

Venedig und seine Lagune stehen seit 1987 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes.Sie haben beraus hufig inspirierend auf Knstler gewirkt, zugleich ist Venedig eine der am hufigsten von Touristen aufgesuchten Stdte. Mit den daraus resultierenden Einnahmen versucht man, die beralterte und von hufigen berschwemmungen (acqua alta) bedrohte Stadt zu sanieren und ihr neben den traditionellen Lebensgrundlagen neue zu erschlieen.

Venedig ist eine Stadt im Wasser. Sie setzt sich aus ber 100 Inseln zusammen, zwischen denen sich schmale Kanle hindurchziehen. Dabei wurden seit dem 19. Jahrhundert immer mehr Kanle zugeschttet oder fr den Wasserverkehr stillgelegt. Dieser Gegensatz zwischen Land- und Wasserverkehr setzt sich bis heute fort. Die meisten Kanle werden heute nur noch wenig oder gar nicht befahren. Die Dominanz des Wasserverkehrs wird am Canal Grande augenfllig, der nur stckweise von Fugngern erreichbar ist, vor allem um die Rialtobrcke, dem ehemaligen kommerziellen Zentrum der Stadt, wo sich bis heute der grte Markt befindet.
Am Kanal ballen sich statt dessen die reprsentativen Palastbauten des Stadtadels, die als palazzi oder case (Huser) bezeichnet werden (daher etwa Bezeichnungen wie Ca' Foscari).

Zu jeder Insel gehrt mindestens ein Platz, der ihr Kommunikations-, Verkehrs- und Handelszentrum bildet. Jedoch haben sptere Vernderungen diese Struktur berlagert, wie etwa die Strada Nova oder die Via Garibaldi.

Die Stadt wurde auf Millionen von Eichen-, Lrchen- und Ulmenpfhlen gebaut, die man in den Untergrund rammte. Man hatte frh entdeckt, dass sich unter der Schlammablagerung fester Lehmboden, der caranto, befand und dass sich auf Pfhlen, die man in diese Schicht hineinrammte, Gebude errichten lieen. Dazu benutzte man die Stmme von Bumen aus dem benachbarten Istrien, die durch Bnder, l und Teer miteinander verbunden und auf diese Weise konserviert wurden. Die Zwischenrume wurden mit Lehm verfllt.

Auf dieser ersten Ebene ruhte der so genannte Zattaron, eine Art Ponton aus zwei Schichten von Lrchenbohlen, die mit Backsteinen befestigt wurden. Auf den Zattaron sttzen sich die Grundmauern und schlielich das oberirdische Mauerwerk. Nur diejenige Bodenflche eines Hauses wurde mit Baumstmmen abgesichert, auf die tragende Mauern aufgesetzt wurden. Solange die Stmme luftdicht von Wasser umgeben waren, wurde der Verfall des Holzes verhindert. Die Bauten selbst wurden, um Gewicht zu sparen, mit leichten, hohlen Tonziegeln, den mattoni erbaut. Um die Illusion von Marmor oder istrischem Stein zu erzeugen, wurden Wnde bei Bedarf mit einem besonderen Putz versehen (z. B. Stucco Veneziano).

Der MarkusturmUm eine Vorstellung davon zu erhalten, wie viele Stmme als Grundlage fr grere Gebude ntig waren: Die Rialtobrcke ruht angeblich auf 12.000, der Campanile von San Marco auf 100.000 Stmmen. Die Kirche Santa Maria della Salute steht auf rund 1,1 Millionen Pfhlen. Die Angaben in der Literatur zur Anzahl der verwendeten Stmme gehen allerdings auseinander, da sich eine genaue Zahl kaum ermitteln lsst.

Weitere Punkte in der Nhe: Caorle, Lagune von Caorle, Treviso, Trieste
Via dei Vichinghi, 1 • 30021 Porto S.Margherita Caorle • Venezia
Tel. +39 0421 260050 • Fax +39 0421 261077 • E-mail: info@hotelsangiorgio.info
Webseite: www.hotelsangiorgiocaorle.comSite Map Company Info
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